Diese 30 Künstlerinnen und ihre Werke sollte man kennen
Künstlerinnen wurden über Jahrhunderte hinweg überwiegend als Motiv wahrgenommen, selten als Schöpferinnen. Ihre Arbeiten wurden oft marginalisiert, und sie mussten Wege finden, um innerhalb männlich dominierter Kunstinstitutionen Gehör zu finden.
Die folgenden 30 alphabetisch sortierten Positionen zeigen, wie Frauen eigene Ausdrucksformen entwickelten, gesellschaftliche Themen reflektierten und ästhetische Innovationen vorantrieben.
Die folgende Liste ist kein vollständiges Verzeichnis, sondern ein kuratierter Einblick in die Welt von einigen Künstlerinnen, die durch Präsenz, Technik oder Haltung das Feld nachhaltig beeinflusst haben. Der Blick reicht von Pionierinnen der Moderne bis zu zeitgenössischen Künstlerinnen, deren Arbeiten globale Diskurse prägen.
Inhalt
Marina Abramović
Marina Abramović (geb. 1946) aus Belgrad nutzt ihren Körper als zentrales künstlerisches Medium. Ihre Performances erproben physische und psychische Grenzen, oft über Stunden oder Tage.
Abramović arbeitet international in Museen und Performance-Räumen und nutzt Präsenz als künstlerisches Material, das ihr Publikum direkt involviert. Ihre Stücke verhandeln Ausdauer, Verletzlichkeit und die Wechselwirkung zwischen Künstlerin und Zuschauer:in. In New York lebt und arbeitet sie weiterhin und entwickelt neue Formate, die traditionelle Vorstellungen von Kunst erweitern.
Marina Abramović – The Artist is Present, 2010 – Museum of Modern Art, New York, 9. März – 31. Mai 2010.
Marina Abramović Quick-Check
- Herkunft: Belgrad, Serbien
- Stil: Performancekunst, Körperarbeit, Langzeitperformances
- Bekannte Werke: Rhythm 0, The Artist Is Present, Balkan Baroque
- Besonderheit: Interaktive Performances, körperliches Experiment als Kunst
Helena Almeida
Helena Almeida (1934–2018) aus Lissabon verschmolz Malerei, Fotografie und Performance auf radikale Weise. Ihr eigener Körper tritt fragmentiert in den Bildraum, oft reduziert auf Gestik und Bewegung, wodurch Bilder und Aktionen zu einer Einheit werden.
Almeida experimentierte mit Schwarz-Weiß-Fotografie, Farbakzenten und Materialität, um Präsenz visuell zu verschieben. Sie zeigte international und hinterfragte konsequent die Grenzen zwischen Malerei und Performance. Ihre Arbeiten erzeugen Spannung zwischen Aktion, Körper und Objekt.
Helena Almeida – ohne Titel, 1994/1995 – „Artist’s Choice: Werke aus der Sammlung Serralves“ in Lissabon, Cordoaria Nacional.
Helena Almeida Quick-Check
- Herkunft: Lissabon, Portugal
- Stil: Fotografie, Malerei, Performance
- Bekannte Werke: Dentro, Contato, Pintura Habitada
- Besonderheit: Körper als Bild, Reduktion auf Bewegung, Verbindung von Aktion und Objekt
Rosa Bonheur
Rosa Bonheur (1822–1899) aus Bordeaux war eine der ersten Frauen, die künstlerische und ökonomische Unabhängigkeit erreichten. Sie spezialisierte sich auf Tierdarstellungen, studierte Anatomie und Bewegung, um ihre Werke naturgetreu zu gestalten.
Bonheur bewegte sich souverän in männlich dominierten Kunstkreisen, reiste viel und stellte international aus. Ihre realistischen Darstellungen verbinden Präzision mit lebendiger Beobachtung. Sie ebnete den Weg für Frauen, eigenständig und selbstbewusst in der Kunst zu agieren.
Rosa Bonheur – Der Pferdemarkt, 1867.
Rosa Bonheur Quick-Check
- Herkunft: Bordeaux, Frankreich
- Stil: Realismus, Tiermalerei
- Bekannte Werke: Der Pferdemarkt, Die Löwinnen, Junges Pferd auf der Weide
- Besonderheit: Naturgetreue Darstellung, Unabhängigkeit, internationale Anerkennung
Rosa Bonheur in ihrem Atelier (1893). Ein Gemälde von Georges Achille-Fould.
Louise Bourgeois
Louise Bourgeois (1911–2010) aus Paris erforschte Trauma, Erinnerung und Körperlichkeit in Skulpturen und Installationen. Ihre Arbeiten verbinden Monumentalität mit Intimität und arbeiten häufig mit wiederkehrenden Motiven wie Spinnen, die psychologische Themen transportieren und unter anderem vor dem Guggenheim Museum in Bilbao ausgestellt sind.
Bourgeois lebte und arbeitete in New York und Paris und entwickelte Räume, die sowohl physisch als auch emotional wirken. Sie hinterfragte Familiengeschichte, persönliche Narrative und die Rolle von Künstlerinnen im öffentlichen Raum. Ihre Skulpturen schaffen sowohl intimen als auch überwältigenden Raum, der Betrachterinnen aktiv einbezieht.
Louise Bourgeois – Maman, 1999 – National Gallery of Canada, Ottawa.
Louise Bourgeois Quick-Check
- Herkunft: Paris, Frankreich
- Stil: Skulptur, Installation, psychologische Bildsprache
- Bekannte Werke: Maman, Cells, Spider
- Besonderheit: Verbindung von persönlicher Geschichte und monumentaler Form, psychologische Tiefe
Mary Cassatt
Mary Cassatt (1844–1926) aus Pennsylvania war eng mit dem Impressionismus in Paris verbunden. Sie konzentrierte sich auf Frauen- und Kinderleben, alltägliche Intimität und soziale Interaktion. Cassatt kombinierte subtile Beobachtung, Komposition und Licht, beeinflusst durch japanische Druckgrafik.
Ihre Arbeiten wurden sowohl in Europa als auch in den USA ausgestellt, sie pflegte ein enges Netzwerk zu anderen Impressionist:innen. Cassatt trug entscheidend dazu bei, weibliche Perspektiven innerhalb der Avantgarde sichtbar zu machen.
Mary Cassatt – The Child’s Bath, 1893 – The Art Institute of Chicago.
Mary Cassatt Quick-Check
- Herkunft: Allegheny City, Pennsylvania, USA
- Stil: Impressionismus, Portrait, Alltagsszenen
- Bekannte Werke: The Child’s Bath, Mother and Child, Young Girl Reading
- Besonderheit: Fokus auf Frauenalltag, Verbindung von Impressionismus und japanischer Druckgrafik
Lygia Clark
Lygia Clark (1920–1988) aus Belo Horizonte revolutionierte die Rolle des Publikums in der Kunst. Ihre Werke sind interaktiv, Objekte werden zu Erfahrungen, die körperliche und sensorische Auseinandersetzung verlangen.
Clark arbeitete mit Alltagsmaterialien und geometrischen Abstraktionen, um Wahrnehmung zu erweitern und Interaktion zu fördern. Sie war zentrale Figur des Neokonkretismus in Brasilien und beeinflusste die Konzeptkunst weltweit. Ihre Arbeiten verschieben die Grenzen zwischen Objekt, Handlung und Wahrnehmung.
Lygia Clark – Bicho Linear, 1960
Lygia Clark Quick-Check
- Herkunft: Belo Horizonte, Brasilien
- Stil: Neokonkretismus, partizipative Kunst
- Bekannte Werke: Bichos, Objetos Sensoriais
- Besonderheit: Interaktive Kunst, Verschmelzung von Form und Erfahrung
Lourdes Castro
Lourdes Castro (1930–2022) aus Madeira arbeitete mit Schatten, Silhouetten und Reduktion. Ihre Arbeiten konzentrieren sich auf Raum, Licht und Abwesenheit, wodurch poetische Spannungen entstehen. Sie entwickelte minimalistische Bildsprachen, die subtil gesellschaftliche Beobachtungen reflektieren.
International ausstellend, zeigte Castro, wie reduzierte Formen große Wirkung entfalten können. Ihre Schattenbilder erzeugen eine besondere Beziehung zwischen Objekt, Raum und Betrachter:innen.
Lourdes Castro Quick-Check
- Herkunft: Madeira, Portugal
- Stil: Schatten, Silhouetten, Reduktion
- Bekannte Werke: Sombras, Silhuetas
- Besonderheit: Minimalistische Bildsprache, Interaktion von Raum und Licht
Lourdes Castro, 2015.
Marisol Escobar
Marisol Escobar (1930–2016) aus Paris verband Pop Art mit skulpturalen Ansätzen. Ihre Figuren wirken ironisch und distanziert, kommentieren gesellschaftliche Rollen und Medienbilder.
Sie arbeitete mit Holz, Assemblage und wiederholenden Motiven, oft in großen Serien. Marisol stellte international aus, ihre Arbeiten verbinden Humor, Abstraktion und kritische Reflexion. Viele ihrer Figuren sind zudem Selbstportraits der Künstlerin. Sie nutzte Skulptur, um soziale Hierarchien spielerisch sichtbar zu machen.
Marisol Escobar – The Party, 1965-1966 – Toledo Museum of Art.
Marisol Escobar Quick-Check
- Herkunft: Paris, Frankreich
- Stil: Pop-Art, Skulptur, Assemblage
- Bekannte Werke: Women and Dog, The Party, The Family
- Besonderheit: Ironische Darstellung sozialer Rollen, Assemblage-Technik
Tracey Emin
Tracey Emin (geb. 1963) aus London arbeitet autobiografisch mit Text, Zeichnung und Installation. Ihre Werke verhandeln Intimität, Beziehungen, Verletzlichkeit und urbane Erfahrungen.
Sie stellt international aus, provokative Narrative prägen ihre Praxis. Emin zeigt, wie persönliche Geschichte in öffentliche Kunsträume übersetzt werden kann. Ihre Arbeiten fordern Aufmerksamkeit und schaffen unmittelbare Nähe zwischen Kunst und Betrachter:in.
Tracey Emin – I Want My Time With You, 2017 – Eine LED Licht Installation am Londoner Bahnhof St. Pancras.
Tracey Emin Quick-Check
- Herkunft: London, Großbritannien
- Stil: Konzeptkunst, Installation, autobiografische Kunst
- Bekannte Werke: My Bed, Everyone I Have Ever Slept With, The Last Great Adventure Is You
- Besonderheit: Persönliche Geschichte, provokative Darstellung von Intimität
Helen Frankenthaler
Helen Frankenthaler (1928–2011) aus New York gilt als Pionierin der Farbfeldmalerei. Sie entwickelte die Soak-Stain-Technik, bei der Farbe direkt in die Leinwand fließt, was ihren Gemälden Transparenz und Leichtigkeit verleiht.
Frankenthaler experimentierte mit großformatigen Formaten, Farbverläufen und offener Komposition, wodurch ihre Arbeiten zwischen Kontrolle und Zufall oszillieren. Sie stellte weltweit aus und beeinflusste den abstrakten Expressionismus wie die Generation der Farbfeldmaler:innen nachhaltig. Frankenthalers Werk zeigt, wie Farbe selbst zum Ereignis werden kann und das Verständnis von Malerei erweitert.
Helen Frankenthaler in ihrem New York Studio, 1957 – Fotografiert von Gordon Parks.
Helen Frankenthaler Quick-Check
- Herkunft: New York, USA
- Stil: Abstrakter Expressionismus, Farbfeldmalerei
- Bekannte Werke: Mountains and Sea, The Bay, Interior Landscape
- Besonderheit: Soak-Stain-Technik, Einfluss auf Farbfeldmalerei
Hannah Höch
Zerschnittene Bilder wurden bei Hannah Höch (1889–1978) zu einem Werkzeug der Analyse. Als Teil der Berliner Dada-Bewegung entwickelte sie Collagen aus Fotografien, Zeitungsausschnitten und Illustrationen, die gesellschaftliche Ordnungen sichtbar auseinandernehmen.
Besonders ihre Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen macht ihr Werk bis heute relevant. Ihre Arbeiten sind keine bloßen Experimente – sie greifen gezielt in politische und kulturelle Debatten ein.
Hannah Höch von Dietmar Bührer, 1974.
Hannah Höch Quick-Check
- Herkunft: Gotha, Deutschland
- Stil: Dada, Collage, politische Kunst
- Bekannte Werke: Cut with the Kitchen Knife, Da-Dandy, Schnittbilder
- Besonderheit: Collage als kritisches Medium, Fokus auf Gender und Gesellschaft


Jenny Holzer
Jenny Holzer (geb. 1950) aus Ohio setzt Text als zentrales Medium ein. Ihre Street Art erscheint auf LED-Installationen, Projektionen und Plakaten und verbindet Sprache mit gesellschaftlicher und politischer Kritik. Holzer untersucht Machtstrukturen, Gewalt, Identität und Geschlechterfragen und übersetzt komplexe Themen in prägnante Botschaften.
Sie lebt in New York und hat weltweit ausgestellt, von Museen bis in den öffentlichen Raum. Ihre Kunst nutzt Sprache als unmittelbares Instrument, um Wahrnehmung und Reflexion zu provozieren.
Jenny Holzer Quick-Check
- Herkunft: Gallipolis, Ohio, USA
- Stil: Konzeptkunst, Textkunst, öffentliche Interventionen
- Bekannte Werke: Truisms, Protect Protect, Survival Series
- Besonderheit: Sprache als Medium, gesellschaftskritische Intervention im öffentlichen Raum
Käthe Kollwitz
Käthe Kollwitz (1867–1945) aus Königsberg dokumentierte menschliches Leid in Radierungen, Lithografien und Skulpturen. Ihre Arbeiten thematisieren Krieg, Armut und soziale Ungerechtigkeit, oft aus der Perspektive von Frauen und Kindern.
Kollwitz lebte in Berlin, engagierte sich gesellschaftlich und wurde international anerkannt. Ihre Werke verbinden Ausdrucksstärke mit dokumentarischer Genauigkeit und wirken bis heute emotional unmittelbar. Sie zeigt, wie Kunst soziale Realität reflektieren und Empathie erzeugen kann.
Im NS-Regime wurden einige ihrer Werke aus Ausstellungen entfernt, etwa der „Turm der Mütter“, 1938 (zweites Bild), da die Darstellung nicht dem staatlich propagierten Ideal entsprach, wonach der Staat den Schutz der Kinder übernehmen sollte.




Käthe Kollwitz Quick-Check
- Herkunft: Königsberg, Deutschland
- Stil: Realismus, Sozialkritik, Druckgrafik, Skulptur
- Bekannte Werke: Ein Weberaufstand, Krieg, Mutter mit totem Sohn
- Besonderheit: Ausdrucksstarke soziale Beobachtung, politisches Engagement
Frida Kahlo
Frida Kahlo (1907–1954) aus Coyoacán verband persönliche Biografie, Schmerz und mexikanische Kultur in Malerei. Ihre Selbstportraits reflektieren Körper, Identität und politische Haltung, oft symbolisch und folkloristisch erweitert.
Kahlo arbeitete in Mexiko-Stadt und hatte internationalen Einfluss, auch durch ihr politisches Engagement. Sie verband Surrealismus und Symbolismus mit der Darstellung des Alltags und persönlicher Erfahrung. Kahlos Arbeiten machen Intimität und Trauma sichtbar und eröffnen neue Perspektiven auf weibliche Lebenswirklichkeiten.
Frida Kahlo – Viva la Vida, 1954.
Frida Kahlo Quick-Check
- Herkunft: Coyoacán, Mexiko
- Stil: Surrealismus, Symbolismus, Selbstportrait
- Bekannte Werke: Die zwei Fridas, Selbstportrait mit Dornenhalsband, Henry Ford Hospital
- Besonderheit: Verbindung von persönlicher Erfahrung, Kultur und Politik
Gwendolyn Knight Lawrence
Gwendolyn Knight Lawrence (1913–2005) aus Barbados dokumentierte afroamerikanisches Leben in Malerei und Druckgrafik. Ihre Werke zeigen Alltag, Musik, Tanz und Familienleben, oft mit rhythmischer Komposition und farblicher Intensität.
Knight Lawrence arbeitete in Harlem und war eng mit der afroamerikanischen Kunstszene verbunden. Sie war mit dem Maler Jacob Lawrence verheiratet und stand lange in seinem Schatten, obwohl sie eine eigenständige künstlerische Position entwickelte.
Seit den 1970er Jahren erhielt sie zunehmend internationale Anerkennung und trug dazu bei, afroamerikanische Perspektiven in die amerikanische Kunstgeschichte zu integrieren. Ihre Arbeiten verbinden soziale Beobachtung mit künstlerischer Gestaltung.
Gwendolyn Knight Lawrence Quick-Check
- Herkunft: Bridgetown, Barbados / New Jersey, USA
- Stil: Realismus, Portrait, Szenen des Alltags
- Bekannte Werke: The Boudoir, Portrait of a Girl, Diva
- Besonderheit: Darstellung afroamerikanischer Erfahrung, soziale Themen
Gwendolyn Knight Lawrence mit Ehemann Jacob Lawrence und Kunsthändlerin Terry Dintenfass um 1970.
Yayoi Kusama
Yayoi Kusama (geb. 1929) aus Matsumoto ist bekannt für Installationen, Malerei und Skulptur, geprägt von Punkten, Spiegeln und wiederkehrenden Mustern. Ihre Kunst thematisiert Unendlichkeit, Raum und psychische Zustände, oft in immersiven Installationen erlebbar.
Kusama lebt in Tokio und arbeitet seit Jahrzehnten, teils in psychiatrischer Behandlung, was ihre Werke beeinflusst. Sie verbindet Pop-Kultur, Minimalismus und Performancekunst zu eigenständigen Räumen der Reflexion. Ihre Arbeiten wirken visuell überwältigend und introspektiv zugleich.
Yayoi Kusama – The Spirits of the Pumpkins Descended into the Heavens, 2015 – National Gallery of Australia in Canberra, ACT, Australien
Yayoi Kusama Quick-Check
- Herkunft: Matsumoto, Japan
- Stil: Installation, Malerei, Skulptur, immersive Räume
- Bekannte Werke: Infinity Mirror Rooms, Pumpkin Series, Obliteration Room
- Besonderheit: Wiederkehrende Muster, immersive Räume, psychologische Dimension
Yayoi Kusama als Wachsmodell bei der Präsentation ihrer Louis Vuitton Kollektion 2012.
Tamara de Lempicka
Die aus Warschau stammende Tamara de Lempicka (1898–1980) prägte die Art-Déco-Malerei. Ihre Werke zeigen elegante Figuren in luxuriösen Settings, mit glatten Formen und klarer Komposition.
Sie arbeitete in Paris und den USA und wurde berühmt für glamouröse Portraits der gesellschaftlichen Elite. Ihre Malerei verbindet klassische Technik mit modernem Design und inszeniert weibliche Präsenz selbstbewusst. Sie bleibt eine Referenz für stilisierte Eleganz und Selbstinszenierung in der Malerei.


Tamara de Lempicka Quick-Check
- Herkunft: Warschau, Polen
- Stil: Art Deco, Portrait, figurative Malerei
- Bekannte Werke: Autoportrait (Tamara in Green Bugatti), Young Woman in Green s.o.
- Besonderheit: Glamouröse Portraits, Verbindung von klassischer Technik und modernem Design
Maria da Graça Pinto de Almeida Morais
Graça Morais (geb. 1948) verarbeitet Landschaft, menschliche Figuren und soziale Themen in Malerei und Zeichnung. Ihre Arbeiten verbinden Tradition, Folklore und zeitgenössische Beobachtung.
Morais lebt in Lissabon und zeigt international ihre Arbeiten. Sie nutzt expressive Pinselstriche und reduzierte Kompositionen, um Identität und Region zu reflektieren. Ihre Werke balancieren zwischen lokalem Kontext und universeller Erfahrung.


Graça Morais Quick-Check
- Herkunft: Trás-os-Montes, Portugal
- Stil: Zeitgenössische Malerei, Figurativ, Landschaft, Neoexpressionismus
- Bekannte Werke: Terra Quente Serie, Nudez Dos Sentidos, A caminhada do medo-Reihe
- Besonderheit: Verbindung von Regionalität und universeller Erfahrung, expressive Malweise
Graça Morais – A caminhada do medo VII (Der Gang der Angst VII), 2011 – Fundação Gulbenkian in Lissabon, 2021.
Paula Modersohn-Becker
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) zählt zu den frühen Expressionistinnen und gilt als wichtige Wegbereiterin der Moderne in Deutschland. Sie fokussierte sich auf Portraits, Kinder und ländliche Szenen, oft mit reduzierter Formensprache und großer emotionaler Intensität. Ihr Werk entstand in einer Zeit künstlerischen Umbruchs und zeichnet sich durch eine ungewöhnlich direkte, persönliche Bildsprache aus.
Sie arbeitete in Worpswede und Paris und war eng mit Künstlerkolonien vernetzt. In ihrem Werk experimentierte sie mit Farbflächen, Körperdarstellung und vereinfachten Konturen. Sie gilt als eine der ersten Künstlerinnen der Kunstgeschichte, die weibliche Selbstakte malte – und zwar von sich selbst – und schuf um 1906 mehrere radikale Selbstportraits, darunter auch eines als Schwangere, obwohl sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht war.
Paula Modersohn-Becker – Selbstportrait, 1906.
Paula Modersohn-Becker Quick-Check
- Herkunft: Dresden, Deutschland
- Stil: Expressionismus, Portrait, Alltagsszenen
- Bekannte Werke: Selbstportrait mit Kind, Stillleben mit Obst, Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag
- Besonderheit: Frühe Expressionistin, radikale Vereinfachung der Form, weibliche Perspektive


Gabriele Münter
Reduktion wurde für Gabriele Münter (1877–1962) zu einem Mittel der Klarheit. Mit kräftigen Farben, festen Konturen und vereinfachten Formen entwickelte sie eine Bildsprache, die den Expressionismus entscheidend prägte. Besonders ihre Arbeiten aus Murnau zeigen Landschaften und Portraits in einer unmittelbaren, verdichteten Form.
Im Umfeld des Blauer Reiter arbeitete sie eng mit Wassily Kandinsky zusammen, mit dem sie auch privat verbunden war, behauptete jedoch eine eigenständige künstlerische Position. Ihre Malerei zeigt, wie kraftvoll Vereinfachung sein kann, wenn sie konsequent auf Ausdruck zielt.
Gabriele Münter – Drachenkampf, 1913.
Gabriele Münter Quick-Check
- Herkunft: Berlin, Deutschland
- Stil: Expressionismus
- Bekannte Werke: Jawlensky und Werefkin, Murnauer Landschaften, Selbstbildnis
- Besonderheit: Reduzierte Formensprache, expressive Farbe, eigenständige Position im Blauen Reiter


Georgia O’Keeffe
Georgia O’Keeffe (1887–1986) prägte die amerikanische Moderne mit einer unverwechselbaren Bildsprache. Sie malte Blumen, Landschaften und abstrakte Formen in klaren Kompositionen und intensiven Farben, oft stark vergrößert und reduziert. Besonders ihre großformatigen Blumenbilder wurden früh diskutiert, da viele Betrachter darin symbolische, teils erotische Deutungen sahen – Interpretationen, die sie selbst stets zurückwies.
O’Keeffe lebte lange in New Mexico, dessen Wüstenlandschaften, Knochenfunde und Weite ihre Arbeit nachhaltig beeinflussten. Sie stellte in New York und international aus und verband in ihrer Malerei Naturbeobachtung mit Abstraktion. Ihr Werk machte subjektive Wahrnehmung sichtbar und gilt als wegweisend für eine eigenständige künstlerische Position innerhalb der US-amerikanischen Moderne.


Georgia O’Keeffe Quick-Check
- Herkunft: Sun Prairie, Wisconsin, USA
- Stil: Amerikanische Moderne, Abstraktion, Landschaft, Blumen
- Bekannte Werke: Black Iris, Red Canna, Sky Above Clouds IV
- Besonderheit: Abstraktion, Naturbezug, weibliche Perspektive in der Moderne
Armanda Passos
Armanda Passos (1944–2021) entwickelte eine eigenständige Bildsprache zwischen Figuration und Abstraktion. Ihre Gemälde zeigen häufig fragmentierte Körper, urbane Szenen und dichte, fast rhythmische Kompositionen in kräftigen Farben. Dabei wirkt vieles bewusst angeschnitten oder in Bewegung, als würde der Blick nur einen Moment aus einem größeren Geschehen herausgreifen.
Charakteristisch ist, wie sie Räume und Figuren miteinander verschränkt und dadurch eine gewisse Unruhe erzeugt. Ihre Arbeiten wirken oft wie visuelle Verdichtungen von Alltagserfahrungen, ohne eine klare Erzählung vorzugeben. Gerade diese Offenheit macht ihre Malerei spannend: Sie bewegt sich zwischen Beobachtung und Auflösung und lädt dazu ein, Bedeutungen selbst zu entwickeln.
Armanda Passos, 2019.
Armanda Passos Quick-Check
- Herkunft: Lissabon, Portugal
- Stil: Zeitgenössische Malerei, Figurativ, Expressionistisch
- Bekannte Werke: Figurenbilder, Kompositionen mein ohne Titel
- Besonderheit: Verbindung von Figur und Abstraktion, Ausdruckskraft
Armanda Passos – Ohne Titel (Datum unbekannt).
Ljubow Sergejewna Popowa
Geometrie wurde bei Popowa (1889–1924) nicht nur Form, sondern Ausdruck einer neuen gesellschaftlichen Ordnung. Ausgehend vom Suprematismus entwickelte die russische Künstlerin im Konstruktivismus ihre charakteristischen „Painterly Architectonics“, in denen sich Fläche, Raum und Bewegung überlagern.
In Moskau arbeitete sie mitten im Spannungsfeld revolutionärer Umbrüche und verstand Kunst zunehmend als Teil eines kollektiven Projekts. Ihre Arbeiten wirken wie visuelle Konstruktionen einer Zukunft, in der Ästhetik und Funktion untrennbar verbunden sind.


Ljubow Sergejewna Popowa Quick-Check
- Herkunft: Iwanowskoje, Russland
- Stil: Konstruktivismus, Suprematismus, Abstraktion
- Bekannte Werke bzw. Serien: Painterly Architectonics, Architectonic Forms
- Besonderheit: Verbindung von Kunst, Raumdenken und gesellschaftlicher Utopie
Ljubow Popowa – Kubistische Stadtlandschaft, um 1914 – Sammlung Merzbacher, Kunsthaus Zürich.
Paula Rego
Macht, Abhängigkeit und unterschwellige Gewalt ziehen sich durch die Bildwelten von Paula Rego (1935–2022). Die portugiesisch-britische Künstlerin griff auf Märchen, Mythen und Alltagsszenen zurück, um komplexe psychologische Zustände sichtbar zu machen.
Ihre Figuren wirken vertraut und gleichzeitig verstörend – genau in dieser Spannung entfaltet sich ihre Stärke. In London entwickelte sie eine unverwechselbare Bildsprache, die Realismus mit inszenierter Überzeichnung verbindet und dabei immer wieder gesellschaftliche Rollenbilder hinterfragt.
Paula Rego’s Studio, 2007.
Paula Rego Quick-Check
- Herkunft: Lissabon, Portugal
- Stil: Figurativ, erzählerisch, mit surrealen Elementen
- Bekannte Werke: The Dance, Dog Woman, The Maids
- Besonderheit: Psychologische Bildwelten, Fokus auf Macht und Gender
Paula Rego – The Artist in Her Studio, 1993.
Faith Ringgold
Bei Faith Ringgold (1930–2024) verschränken sich Bild und Text so eng, dass beides untrennbar wird. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre erzählerischen Quilts, in denen sie afroamerikanische Geschichte, Identität und politische Kämpfe verarbeitet.
Aus der Perspektive von Harlem heraus entwickelte sie eine Kunst, die persönliche Erfahrung mit kollektiver Erinnerung verbindet. Ihre Arbeiten sind nicht nur visuell eindrucksvoll, sondern auch erzählerische Räume, in denen Geschichte weitergegeben und neu geschrieben wird.
Faith Ringgold Quick-Check
- Herkunft: Harlem, New York, USA
- Stil: Mixed Media, Textilkunst, Narrative Art
- Bekannte Werke: Tar Beach, Who’s Afraid of Aunt Jemima?, The American Collection
- Besonderheit: Verbindung von Storytelling, Textil und politischer Aussage
Faith Ringgold – Wedding on the Seine, 1991.
Niki de Saint Phalle
Die farbenfrohen „Nanas“ von Niki de Saint Phalle (1930–2002) wirken auf den ersten Blick verspielt und sind doch radikale Statements. Die französische Künstlerin entwickelte eine Bildsprache, die weibliche Körper selbstbewusst, überlebensgroß und frei von traditionellen Idealen zeigt.
Zwischen Paris und Kalifornien realisierte sie monumentale Projekte, darunter begehbare Skulpturenlandschaften. Ihre Arbeiten verbinden Leichtigkeit mit klarer Haltung und machen sichtbar, wie eng persönliche Freiheit und gesellschaftliche Strukturen miteinander verknüpft sind.


Niki de Saint Phalle Quick-Check
- Herkunft: Neuilly-sur-Seine, Frankreich
- Stil: Pop Art, Skulptur, Installation
- Bekannte Werke: Nanas, Tarot Garden, Shooting Paintings
- Besonderheit: Monumentale Figuren, feministische Perspektive, öffentliche Kunst
Die „Nanas“ von Nike de Saint Phalle sind Teil der Skulpturenmeile Hannovers (Leibnizufer).
Cynthia (Cindy) Morris Sherman
Cindy Sherman (geb.1954) nutzt die Kamera nicht, um Realität festzuhalten, sondern um sie zu hinterfragen. In ihren Fotografien schlüpft sie selbst in unterschiedlichste Rollen – von Filmstereotypen bis zu grotesken Figuren – und legt dabei offen, wie sehr Identität von Bildern geprägt ist.
Ihre Serien, insbesondere die „Untitled Film Stills“, wurden zu einem Schlüsselwerk der Gegenwartskunst. Statt Antworten zu liefern, erzeugt Sherman ein irritierendes Spiel mit Erwartung und Projektion.
Cindy Sherman – Untitled Film Still #7, 1979 – Silverstein collection, SFMOMA.
Cindy Sherman Quick-Check
- Herkunft: Glen Ridge, New Jersey, USA
- Stil: Konzeptkunst, Fotografie, Inszenierung
- Bekannte Werke: Untitled Film Stills, History Portraits, Clowns
- Besonderheit: Analyse von Identität, Rollenbildern und medialen Konstruktionen
Cindy Sherman – Untitled, 2010 – Retrospektive Cindy Sherman in der Fondation Louis Vuitton, Paris.
Alma Woodsey Thomas
Farbe wird bei Alma Thomas (1891–1978) zum Rhythmus. In ihren abstrakten Gemälden ordnete sie leuchtende Farbfelder zu pulsierenden Strukturen, die an Naturphänomene, Licht oder Musik erinnern. Dabei entwickelte sie ihre charakteristischen Pinselstriche oft erst spät in ihrer Karriere, nachdem sie lange als Lehrerin gearbeitet hatte.
Sie arbeitete in Washington, D.C., und entwickelte eine unverwechselbare Form der Abstraktion, die Klarheit mit Lebendigkeit verbindet. Ihre Bilder wirken ruhig und zugleich bewegt – als würden sie einen Moment zwischen Ordnung und Energie festhalten. 1972 war sie zudem die erste afroamerikanische Frau mit einer Einzelausstellung im Whitney Museum of American Art.
Alma Woodsey Thomas – Wind and Flowers, 1973. Kelly Collection, Bedford Gallery, San Antonio.
Alma Thomas Quick-Check
- Herkunft: Columbus, Ohio, USA
- Stil: Abstraktion, Farbfeldmalerei
- Bekannte Werke: Resurrection, Mars Dust, Red Azaleas
- Besonderheit: Rhythmische Farbkompositionen, inspiriert von Natur und Bewegung


Maria Helena Vieira da Silva
Labyrinthische Räume durchziehen die Gemälde von Maria Helena Vieira da Silva (1908–1992). Die aus Lissabon stammende Künstlerin entwickelte in Paris eine komplexe Bildsprache aus Linien, Strukturen und fragmentierten Perspektiven.
Ihre Werke wirken oft wie Stadtlandschaften oder Bibliotheken, die sich ins Unendliche fortsetzen. Orientierung wird dabei bewusst erschwert. Es ist ein Spiel mit der Wahrnehmung, das den Blick immer wieder neu herausfordert.
Im Zweiten Weltkrieg floh sie gemeinsam mit ihrem Mann Árpád Szenes nach Brasilien, wo sie von 1940 bis 1947 im Exil lebte. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie erst nach dem Krieg, obwohl sie bereits zuvor künstlerisch aktiv war.
Maria Helena Vieira da Silva – Bibliothek, 1949 – Exposition „Couples modernes“, Centre Pompidou.
Maria Helena Vieira da Silva Quick-Check
- Herkunft: Lissabon, Portugal
- Stil: Abstrakte Malerei, Struktur, Raum
- Bekannte Werke: The Library, The Passage, Cityscape Series
- Besonderheit: Räumliche Komplexität, visuelle Labyrinthe
Louise Élisabeth Vigée Le Brun
Eleganz und Nähe zugleich prägen die Portraits von Louise Élisabeth Vigée Le Brun (1755–1842). Als eine der gefragtesten Malerinnen ihrer Zeit hielt sie Persönlichkeiten des europäischen Adels fest, darunter auch Marie-Antoinette.
Während der Französischen Revolution wurde es für sie gefährlich. Sie verließ Paris 1789 mit ihrer Tochter und reiste jahrelang durch Europa. Dabei gelang es ihr, repräsentative Inszenierung mit individueller Ausstrahlung zu verbinden.
Ihre Karriere führte sie bis an die Höfe Europas, unter anderem nach Russland zu Katharina der Großen. Ein außergewöhnlicher Weg in einer von Männern dominierten Kunstwelt des 18. Jahrhunderts.
Louise Élisabeth Vigée Le Brun – Marie-Antoinette sagte „à la Rose“, 1783.
Louise Élisabeth Vigée Le Brun Quick-Check
- Herkunft: Paris, Frankreich
- Stil: zwischen Rokoko und Frühklassizismus, Portraitmalerei
- Bekannte Werke: Marie-Antoinette mit Kind, Self-Portrait in a Straw Hat
- Besonderheit: Verbindung von höfischer Repräsentation und persönlichem Ausdruck
Louise Élisabeth Vigée Le Brun – Selbstportrait, um 1781-1782.
Gut zu wissen...
Wer sind die berühmtesten Künstlerinnen?
Die Liste umfasst international einflussreiche Künstlerinnen von der Moderne bis zur Gegenwart, darunter Marina Abramović, Frida Kahlo, Louise Bourgeois, Georgia O’Keeffe und Yayoi Kusama. Sie repräsentieren unterschiedliche Stilrichtungen wie Malerei, Skulptur, Performance und Konzeptkunst.
Warum sind diese Künstlerinnen besonders?
Sie haben ästhetische, gesellschaftliche oder politische Perspektiven in die Kunst eingeführt, die lange unterrepräsentiert waren. Ihre Arbeiten verbinden persönliche Erfahrung mit sozialen oder historischen Themen und erweitern die Definition von Kunst.
Gibt es gemeinsame Themen in ihren Werken?
Viele beschäftigen sich mit Identität, Geschlecht, Körperlichkeit und sozialer Realität. Einige nutzen Abstraktion, andere narrative oder performative Formen, um gesellschaftliche Strukturen, individuelle Erfahrungen oder politische Aussagen zu reflektieren.
Wo kann man die Werke der Künstlerinnen sehen?
Die Arbeiten finden sich in Museen, Galerien und Sammlungen weltweit. Performance- und Konzeptkunst wird oft in temporären Ausstellungen gezeigt, während Malerei und Skulptur in Museen wie MoMA, Tate Modern, Serralves oder im Guggenheim vertreten sind.
Warum wurden einige Künstlerinnen lange übersehen?
Historisch galten Frauen oft nur als Motive oder Lehrlinge männlicher Künstler. Erst im 20. Jahrhundert wurden Pionierinnen und zeitgenössische Künstlerinnen bewusst gefördert und ihre Werke ernsthaft dokumentiert und ausgestellt.
Wie haben diese Künstlerinnen die Kunstgeschichte beeinflusst?
Sie erweiterten die ästhetischen Möglichkeiten, schufen neue Ausdrucksformen und öffneten Räume für gesellschaftliche Reflexion in der Kunst. Viele inspirierten folgende Generationen und trugen dazu bei, die Rolle von Frauen in der Kunst dauerhaft sichtbar zu machen.
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Wikimedia Commons: Andrew Russeth, Jeangagnon, Lygia Clark, Manuel V Botelho Bild 1, Dietmar Bührer, Ji-Elle, Mpk 1874, CHILLYWILLY88, Ncysea, Garry Knight, Manuel V Botelho Bild 2, Catarina Caetano, Dinkydarcey, Wattewyl, ChristianSchd – Flickr: Jaime Silva Bild 1, Steven Zucker, Leonard Chien Bild 1, filosofianetdadaismo, Rob Corder Bild 1, Rob Corder Bild 2, Jaime Silva Bild 2, Bosc d’Anjou Bild 1, Leonard Chien Bild 2, Leonard Chien Bild 3, Bosc d’Anjou Bild 2, Jenny Mackness, Rob Corder Bild 3, Jean-Pierre Dalbéra, Rob Corder Bild 4, Rob Corder Bild 5, JR P (Ausschnitt aus dem Werk), Gautier Poupeau – Pixabay – Instagram: Louise Joséphine Bourgeois, Far Few of Us, Tracy Emin, Jenny Holzer, Jamaican Art Connection, Faith Ringgold, P55.ART – The Gordon Parks Foundation – Smithsonian Institution.





